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Salzburg, 29.03.2016

Vom 4. bis 7. April findet die internationale Konferenz „Persuasive Technology“ in Salzburg statt. Die elfte Ausgabe der jährlich stattfindenden Konferenz wird vom Center for Human-Computer Interaction (HCI) des Fachbereichs Computerwissenschaften an der Universität Salzburg in Kooperation mit dem Austrian Institute of Technology (AIT) veranstaltet. Unter persuasiven Technologien werden interaktive Benutzerschnittstellen verstanden (z.B. Smartphones oder Smartwatches), die eingesetzt werden, um Einstellungen und Verhalten von Einzelnen positiv zu beeinflussen. So könnte Ihre Smartwatch Sie dabei unterstützen, sich öfter zu bewegen und gesünder zu ernähren.

Dabei nutzen persuasive Ansätze Sensoren in Handys und Uhren aus, um individuelles Verhalten zu analysieren und zum richtigen Zeitpunkt maßgeschneiderte „Nudges“ (das sind kleine „Schubser“) zu geben, um Sie zu einer von Ihnen gewünschten Verhaltensänderung zu bewegen. Andere Ansätze nutzen „Gamification“, also Methoden aus der Welt der Spiele, um zu einer Verhaltensänderung zu motivieren. Beispielsweise werden Punkte für eine besondere Leistung vergeben oder Wettbewerbe zwischen Teams initiiert, um soziale Anreize zu schaffen. Ein wesentliches Merkmal von persuasiven Technologien ist es, den Menschen in seinen Wünschen zu unterstützen und ihm zu helfen, seine selbstgesteckten Ziele ohne Zwang zu erreichen. Die gesellschaftliche Relevanz solcher Technologien zeigt sich vor allem darin, dass Anreize zu gesünderer Ernährung und viel Bewegung geschaffen werden können.

Die Konferenzreihe „Persuasive Technology“ wird zum ersten Mal in Österreich veranstaltet, nachdem sie 2015 in Chicago Halt gemacht hat. Das Thema der diesjährigen Konferenz 2016 ist „Contextual Persuasion: Supporting Life Situations and Challenges by Persuasive Design“. Der Einsatz von persuasiven Technologien in individuellen Lebenssituationen und für spezielle Herausforderungen wird also in diesem Jahr im Mittelpunkt der vier Konferenztage stehen.

Am Montag, 4. April, beinhaltet das Programm ein Tutorial des renommierten Autors Aaron Marcus sowie ein Doctoral Consortium mit 12 internationalen Studierenden, die ihre PhD Arbeit vorstellen. Außerdem findet eine „Persuasive Game Jam“ statt, in der neuartige spielerische Ansätze in Teamarbeit innerhalb eines Tages entwickelt werden. Am Dienstag, 5. April, finden sieben Workshops am Center for Human-Computer Interaction statt, die sich unter anderem mit Nachhaltigkeit und Lernen anhand von persuasiven Technologien beschäftigen.

Im Rahmen der Hauptkonferenz, die am 6. und 7. April in der Edmundsburg abgehalten wird, präsentieren Wissenschafter und Wissenschafterinnen ihre aktuelle Forschung. Dabei werden unter anderem der Einsatz persuasiver Technologien für spezielle Nutzergruppen, Prävention und Motivation, sowie Interventionen hinsichtlich Verhaltensänderungen im Gesundheits- und Rehabilitationsbereich behandelt.

Abgerundet wird die Konferenz durch Grundsatzreferate von Dr. Mark Aloia und Prof. Cees Midden, zwei Top-Experten zum Thema persuasive Technologien. Dr. Aloia ist Geschäftsführer für globale klinische Forschung bei Philips Healthcare in Denver, Colorado. Cees Midden ist emeritierter Professor für Human Technology Interaction an der Technischen Universität Eindhoven.

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Dipl.-Ing. Dr. Alexander Meschtscherjakov oder Univ.-Prof. Dr. Manfred Tscheligi

 

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Salzburg, 25.09.2015

Handys zum Selberbauen, intelligente Materialien, smarte Fabriken: Internationale Top-ExpertInnen aus Forschung und Industrie diskutieren in Salzburg die Zukunft der Produktion

Die Welt der Fertigung von Produkten befindet sich aktuell in einer Phase massiver Veränderungen, mancherorts ist gar von einer vierten industriellen Revolution die Rede. Die Produktion der Zukunft – wie diese aussehen kann und soll, darüber machen sich von 28. bis 30. September 2015 an der Universität Salzburg internationale Expert­Innen aus Forschung und Industrie Gedanken. Im Rahmen einer bislang einzigartigen Veranstaltung werden Themen der industriellen Fertigung (u.a. Industrie 4.0) gemeinsam mit aktuellen Strömungen der individuellen Fertigung („personal fabrication“) diskutiert.

 

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Salzburg, 04.09.2015

Wissenschaftler des Car Interaction Lab und Christian-Doppler-Labors „Contextual Interfaces“ am Salzburger Center for Human-Computer Interaction (HCI) der Universität Salzburg beeindrucken auf einer der führenden internationalen Konferenzen im Bereich der Automobilforschung mit einer Vielzahl von Beiträgen zum Thema Auto der Zukunft . Die innovativen Ansätze reichen dabei von technischen Umsetzungen, die dem Beifahrer ermöglichen den Fahrer bei Navigationsaufgaben zu unterstützen, über eine LED-Leuchtstreifeninstallation, die das periphere Sehen des Fahrers nutzt um ihn über die aktuelle Fahrgeschwindigkeit zu informieren, bis hin zu einem Fahrersitz, der über Formveränderungen im Rückenbereich auf von hinten nahende Fahrzeuge aufmerksam macht.

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Lauflicht aus LED zur Beeinflussung der wahrgenommenen Geschwindigkeit
Lauflicht aus LED zur Beeinflussung der wahrgenommenen Geschwindigkeit © Alexander Meschtscherjakov
Formverändernder Fahrersitz
Formverändernder Fahrersitz von hinten mit Servomotoren und Simulator © Thomas Grah
Co-Navigator
Co-Navigator – Navi für den Beifahrer © Arno Laminger
Beifahrerblickvisualisierung durch blaues LED
Beifahrerblickvisualisierung durch blaues LED © Martin Wuchse